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Vielen Dank für Ihr Interesse an unserer GRX-Zucht

Das Fell

 

Das Rexfell ist anders als das „normale“ Katzenfell und das wesentliche Merkmal der Lockenkatzen. Durch die zurückgebildeten, verkürzten Grannen- und Leithaare fasst sich das Fell weich und samtig wie ein Maulwurfpelz an. Es ist weicher als das der Devon Rex. Das Fell soll kurz und plüschartig, mit eindeutiger Tendenz zur Welligkeit oder Lockung sein. Abgeschlossen ist die Lockenentwicklung oft erst mit zwei Jahren. Bei Jungtieren ist das zu berücksichtigen. Durch das kurze gelockte Fell, sind sie pflegeleicht und haaren im Allgemeinen kaum. 

German Rex Katzen sind am ganzen Körper behaart, kahle Stellen sind ein Fehler. Auch die Schnurrhaare und die Tasthaare über den Augen müssen vorhanden sein und sind meistens gekrümmt. 

Es sind alle Fell- und Augenfarben erlaubt. So gibt es im Moment German Rexkatzen in schwarz, rot, mit Siamzeichnung, mit Tabbymuster (getigert), in Schildpatt, auch blau, es werden sicher auch noch andere Farben vorkommen können. Die Augenfarbe soll leuchtend sein und farblich zum Fell passen. 

Das Fell ist zumindest bei den kurzhaarigen Rexen unkompliziert in der Pflege. Den Haarwechsel der German Rex spürt man kaum - und wenn, dann können die losen Haare mit einem feuchten Wildledertuch oder einer weichen Gummibürste herausgestrichen werden. 

Gleich nach der Geburt zeigt sich die Fellstruktur sehr eindrucksvoll. Der erfahrene Züchter kann anhand des Geburtsfellchens schon in etwa abschätzen, wie sich die Textur entwickeln wird. Beim Jungtier tritt dann zuerst eine Rückentwicklung ein. 

Die gelockte Schönheit verschwindet und weicht immer mehr einer Struppigkeit und das gerade im Alter von etwa 10-12 Wochen, wenn sich der Rex-Interessierte für eine Besichtigung meldet. Die Erklärung des Züchters hält er ungläubig für "Züchterlatein", das ihn als Käufer für dieses eher "misslungene" Jungtier umstimmen soll. 

Tatsächlich gibt es diese Entwicklung jedoch bei jeder Katze. Allerdings kann man sie nur bei German Rexkatze so deutlich beobachten. Durch die enorme Gewichtszunahme der Katzenwelpen dehnt sich die Haut, ohne dass die Haarentwicklung gleich schnell mithalten kann. Bei dem Rexfell, dem ja die Grannenhaare fehlen, kommt es dann zu dieser Erscheinung und die tollsten Geburtslöckchen verschwinden erst mal für einige Zeit. 

 

Wer sich für den Kauf eines Rexjungen interessiert, sollte also im Hinblick auf das Fell nicht mit zu großen Erwartungen zum Züchter gehen. Mit etwa drei Monaten besitzen die kleinen Kobolde noch nicht die gewünschte Fellstruktur, bedingt durch das schnelle Wachstum der Kleinen. In den ersten Lebenswochen glätten sich die Löckchen, danach wirkt es eine Zeit lang etwas strubbelig oder das Fellkleid weist gar kleine Lücken auf.

Dies muss man einfach wissen, wenn man ein Rex-Katzenkind kaufen will. Es gibt keinen Zweifel, es braucht etwas Geduld, aber die Löckchen kommen wieder, spätestens mit dem Fellwechsel. Im Laufe des ersten Lebensjahres kommen die Locken wieder stärker durch, jedoch ist die Fellentwicklung erst am Ende des zweiten Lebensjahres abgeschlossen. 

Bei der German Rex ist bisher nur die kurzhaarige Variante vom FIFe anerkannt. Dennoch treten seit dem Einkreuzen von Langhaarkatzen (bereits in den 60er / 70er Jahren) immer wieder halblanghaarige Katzen auf. Auch die Cornishrex und die Devonrex ist noch nicht 100%ig frei von diesem Erbgut. 

Die German Rex Züchter konnten zu Beginn des Erhaltungsprogramms nur auf sehr wenig Tiere zurückgreifen. Heute ist bekannt, dass sie alle nachweislich Langhaar- / Halblanghaarträger waren. 

Diese Tiere können das Langhaargen an ihre Nachkommen weitervererben. Bei kurzhaarigen Nachfolgern dieser obengenannten Katzen kann man nicht ohne Gentest erkennen, ob sie das unerwünschte Gen "versteckt" in ihrem Erbgut tragen, da das Langhaargen rezessiv vererbt wird. Etwas anders sieht es bei kurzhaarigen Tieren aus, die bereits ein halblanghaariges / langhaariges Elternteil haben. All diese Kinder tragen zu 100% rezessiv, also versteckt, das langhaarige Erbe.

Durch konsequenten gentestgestützten Ausschluss von Langhaarträgern ist unsere Zuchtlinie heute frei vom Langhaar- / Halblanggen!

 

Die langhaarige Variante wird auch

 

Angora German Rex

 

genannt. 

Um die Farbenvielfalt der German Rex mit dem attraktiven Weiß, das bei der Fellqualität besonders zur Geltung kommt, zu bereichern, wurde das dominante Weiß aus der Perserzucht eingekreuzt.

Zu dieser Zeit waren weiße Europäisch Kurzhaar Katzen noch außerordentlich selten, sonst wäre man vermutlich diesen Weg gegangen. So wurde auch das Langhaargen eingezüchtet. Der Zufall schenkte einem German Rex Tier diesen Angorismus bei gleichzeitiger Reduktion des Deckhaares. Diese längere Unterwolle hat auch eine größere Neigung zur Lockung. Diese sehr attraktive Varietät lässt sich jedoch in den bestehenden Standard nicht einordnen.


Nun steht der aufgeschlossene German Rex-Züchter da, wo auch schon die Somali-, Balinesen- oder Exotic-Shorthair Züchter gestanden haben. Um die langhaarige German Rex als Varietät weiter zu führen und zur Anerkennung zu bringen, wäre noch viel züchterische Arbeit nötig. Wissen muss man aber auch, dass mit dem Trend zum längeren Fell auch das „Pflegeleichte“ verloren geht. Noch ist die German Rex Langhaar nirgendwo anerkannt, dies jedoch sicher nicht zuletzt deshalb, weil schon bei der kurzhaarigen German Rex eine wirklich stabile Vereinheitlichung noch immer auf sich warten lässt. 

Sollte irgendwann eine Anerkennung erfolgen, wäre es jedoch unumgänglich durch einen Zusatz diese Tiere auch in den Papieren zu kennzeichnen, ebenso die Variants, so wie das heute bei der Somali und der Balinese gemacht wird. Man müsste diese Spezies als German Rex Langhaar führen, obwohl das Fell keineswegs "langhaarig" ist. Es erscheint eigentlich nur viel dichter und die Locken kommen gut raus. Trotzdem ist sie nicht mit einer Selkirk zu verwechseln. 

 Es wäre durchaus denkbar, dass sich die Angora German Rex bei genügend vorhandenen Tieren, ähnlich den Colour-Points, den Somalis, den Balinesen oder (umgekehrt) den Exotic, verselbständigt würden. Noch aber gilt bei der German Rex Zucht das Augenmerk der kurzhaarigen Variante. Ist diese Hürde mal geschafft, wird sicherlich über die langhaarige Varietät nachgedacht werden.......

 

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