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Die Rasse German Rex

 

... gibt es die denn noch? Diese Frage wird immer wieder von Katzenkennern gestellt, wenn die Rede auf diese einzige deutsche Katzenrasse kommt. 

Ja, es gibt sie noch und vielleicht kann man sie in Zukunft wieder häufiger sehen! 

Wer hat sie eigentlich schon richtig angesehen? Man muss ja auch viel Glück haben, um diese Rassekatze überhaupt auf Ausstellungen zu finden, nur selten wird sie da gezeigt.

 

So kam die Katze zu ihrem Namen "Rex-Katze":  

Als einzige deutsche Katzenrasse müsste sie eigentlich auch einen deutschen Namen tragen. Dabei war die German Rex sogar die erste von allen, älter als die später aufgetretenen englischen Mutationen, von denen eine zufällig bei einem Kaninchenzüchter in Cornwall (im späteren Südwesten von England) eines Tages in einem Hauskatzenwurf auftauchte. Und da diese Bauern Rex-Kaninchenzüchter waren und sich über die Locken wunderten, verglichen sie das noch nie gesehene Fell mit dem ihrer Rex-Kaninchen und fanden es ähnlich. So kam die Katze den Namen „Rex-Katze“.

Die das Besondere an Katzen liebenden Briten übernahmen diese Bezeichnung dann auch in ihren Standard, während man für die erste, in Deutschland schon existierende Katze dieser Rasse, noch gar keinen entsprechenden Namen hatte. Ihre Besitzerin wusste schon um die Besonderheit und stellte ja auch erste Zuchtversuche an, nannte die Katze freilich ihres Felles wegen einfach nur "Lämmchen".

Das war eigentlich mehr ein Kosename, mit "Lammkatzen" hätte man sie im Standard ja auch kaum führen können, das war sicher zu hausbacken. In Deutschland war damals in der schweren Nachkriegszeit. Die Rassekatzenzucht und -haltung ohnehin unterentwickelt und niemand machte sich Gedanken darum. Verständlicherweise war zu diesen Zeiten natürlich das eigene Überleben und das der Familie wichtiger.

 

Der Ursprung der Rasse

Die German Rex gehört zu den gelockten Katzenrassen und sie ist die einzige Rassekatze mit deutschem Ursprung. Ihr gewelltes Lockenkleid ist durch eine natürliche Mutation entstanden.


1930/ 1931 wurden in Königsberg (Ostpreußen) 2 blaue Kater geboren. Der Vater war ein Russisch blau und die Mutter eine braune Angorakatze. Das Besondere an diesen 2 Katern war ihr Fell; gelockt, weich, kurz und es bestand nur aus Unterwolle. Einer dieser Kater, der auch als „Preußig Rex“ bezeichnet wurde, kam in den Besitz von Frau Schneider. Sie nannte ihn "Munk". Er hatte einen ebenso gelockten Bruder, welcher kastriert wurde. Munk hingegen, konnte sein besonderes Erbgut über die vierbeinige Damenwelt weiter verbreiten.

Es handelte sich um die weltweit erste registrierte Rexkatze. Frau Schneider fand Munk so außergewöhnlich, dass sie ihn bei einem Fotografen ablichten ließ. Damals eine Seltenheit. Dieses Foto beweist, dass es die gelockte Katze schon 1930 gab. Der German-Rex-Züchter S. Wöllner hatte mit Frau Schneider Kontakt aufgenommen und erhielt Informationen und ein Foto. Munk lebte als Straßenkater und starb 1945. 

Ende der vierziger Jahre wurde in Berlin-Buch, auf dem Gelände der Hufelandklinik, eine weitere Lockenkatze entdeckt. Es gelang Frau Dr. Rosa Scheuer-Karpin die Katze mit dem gelockten Fell ins Haus zu holen. Das Fell war schwarz, mit wenig weiß. Frau Dr. Scheuer-Karpin tippte gleich auf eine Mutation und nannte die Katze "Lämmchen", des gelockten Felles wegen. Gleichzeitig holte sie sich auch den ebenfalls im Garten lebenden Kurzhaar-Kater "Blackie" ins Haus. Lämmchen ist als Urmutter der heutigen German Rex zu betrachten. Erst Jahre nach ihrer Entdeckung erfuhr Frau Dr. Scheuer-Karpin, dass es sich bei „Lämmchen“ um einen Nachfahrin von „Munk“ handeln könnte, denn ihre schwarz-weiße Katze hatte ihren Ursprung ebenfalls in Königsberg. 

Um die natürliche Mutation zu beweisen, wurdLämmchen mit einem ihrer Söhne gepaart. In diesem Wurf befanden sich zwei gelockte Katzen. Damit war bewiesen, dass das Rexfell durch eine Mutation entstand. Nach dem Krieg gingen leider fast alle Rex-Katzen ins Ausland. Diese neuartigen Katzen wurden beliebte Tauschobjekte für Lebensmittel oder Dollars. Es wurden schon Ende der 1950er Jahre Kinder von "Lämmchen" nach Frankreich, England und die USA exportiert und weitere Zuchtversuche angestellt. Diese sind im Sande verlaufen - vielleicht, weil zu der Zeit das Interesse an German Rex Katzen noch gering war. In den USA und England wurde später mit Cornish- und Devon-Rex Katzen gekreuzt und schon bald gab es dort keine reinen German Rexe mehr.

 
Aus den verschiedenen deutschen Verpaarungen entstammen drei Kater, welche die Stammes - Geschichte der German Rex beeinflussten: Christopher Columbus reiste ebenfalls in die USA, Marco Polo kam auf spektakulären Umwegen (deshalb auch der Name) nach Frankreich und Curlie blieb in der damaligen DDR. 

Weitergezüchtet wurden sie dann in der Cattery "vom Grund" in Ostdeutschland, welcher die letzten deutschen Rexkatzen aufnahm. Hier wurden durch Kreuzungen mit Hauskatzen dann auch weiße, schildpatt, blaue und smoke Rexkatzen erzüchtet.

 

Immer nur wenige Züchter bemühten sich um den Erhalt


In den 60-er Jahren bemühte sich vor allem der Zwinger "vom Grund" um die German Rex. 1966 wurde Jeannette vom Grund geboren. Sie war die erste German Rex, die ein CAC erhielt, anlässlich der Internationalen Rassekatzenausstellung 1970 in Prag. Man weiß, dass 1968 in Berlin neben Jeannette noch zwei weitere reine Lämmchennachfahren bei einer Krankenschwester lebten: Beatrix und Brutus. Diese drei Tiere wurden von der Familie Barensfeld in (damals) Ost-Berlin gekauft und es wurde eine Zucht aufgebaut, der wir heute vermutlich die gelungene Erhaltung der einzigen deutschen Katzenrasse verdanken. Ganz früh wurden alle Rexkatzen untereinander gekreuzt. Noch wusste man nichts von den verschiedenen Rex-Genen. So verwischten die einzelnen Rassen immer mehr und drohten verloren zu gehen.

1970 verpaarten Züchter in Kalifornien erstmals Cornish Rex und German Rex miteinander. Erst viel später trennte man diese vermischten Typen wieder und die Cornish wurde durch Einkreuzen von Siam-Katzen näher zum orientalischen Typ gebracht. Im Zwinger Dazzling wurde die Trennung der Cornish Rex und der German Rex gestartet und durch Einkreuzung von Havana's wurden schon in den 70-er Jahren die Farben Chocolate und Lilac in die Cornish Rexe eingebracht. Das erklärt auch, weshalb der amerikanische Typ der Cornish Rex so verschieden zum englischen Typ ist.

 

Und in Deutschland?

In Deutschland fehlte es an ausreichend vielen German Rex-Katzen und so wurden Hauskatzen eingekreuzt, um die Zuchtbasis zu vergrößern. Auch Perserkatzen und Devon Rexe wurden eingezüchtet. Die Perserkatze wirkte sich günstig auf die Felldichte, doch weniger vorteilhaft auf den Ursprungstyp aus, die Devon Rex dagegen beeinflusste die Rasse eher negativ. Mit diesen Kreuzungen wurde erstmals festgestellt, dass die Gene der Rexkatzen verschieden sind und dass sie sich nicht erfolgreich untereinander verpaaren lassen. Es gab mit Devon Rexen nur glatthaarigen Nachwuchs.


1973 kam die erste Deutsche Rex-Katze in das damalige Westdeutschland zur Familie Wöllner. Es kamen noch etliche Tiere nach, denn die Wöllners waren die einzigen, die sich für diese seltene Rasse einsetzten und sie über Jahre hinweg in (West-)Deutschland alleine züchteten. Als ein Siammischling bei Familie Wöllner Einzug hielt, war auch der Weg für die erste German Si-Rex Diane II von Zeitz (1981) besiegelt. Dieser Mischlingskatze verdanken wir die heutigen Maskenkatzen in dieser Rasse.


1979 fand man in Siegburg in einem Reitstall eine dritte German Rex Katze. Preuss, so der neugewählte Name des Katers, wurde ebenfalls in die German Rex Linien eingekreuzt. Auch seine Nachkommen aus einer einmaligen Verpaarung waren kurzhaarig. Und aus dieser bewilligten Geschwisterverpaarung kam der Start zur German Si-Rex “Diane II”.


Anfang der 80-er Jahre fand Frau Hackmann auf Lanzarote einen rot-weißen Rexkater, der ebenfalls ins Zuchtprogramm integriert worden ist. Locki-Lanzarote schaffte problemlos den INT.CH. und sein Nachwuchs hatte Locken. Er hatte mindestens den gleichen Gen-Typ.

 
Mangels fehlenden Zuchttieren wurden fremde Rassen eingekreuzt. Während sich einige Züchter an den Hauskatzentyp anlehnten, versuchten es andere mit Persern und Britisch Kurzhaar. So entstanden zwei völlig verschiedene Typen. Der Cobby-Typ mit Persereinmischung hat allerdings fast nichts mehr mit Lämmchen gemeinsam, das zeigen die Originalfotos von Lämmchen deutlich.


Zu Anfang wurde auch nur auf das Fell geachtet, der Typ war zweitrangig. Die Züchter in der damaligen DDR und Familie Wöllner arbeiteten je einen Standard (Rassenbeschrieb) aus und im November 1982 wurde die Rasse durch die FIFe anerkannt. Man einigte sich bei der Anerkennung auf den Standard, der die German Rex dem ursprünglichen Typ zuweisen ließ. Abweichend von Lämmchens Typ (sie hatte ein römisches Profil) schrieb nun der Standard eine leichte Einbuchtung in der Nasenlinie vor. 

Seit 1982 wurde gezielt am Typ gearbeitet. Heute präsentiert sich die German Rex als eine mittelgroße, kräftige und muskulöse Katze, ohne jedoch massiv oder plump zu sein. Der Kopf ist gerundet mit kräftigen Wangen und die Nase hat am Ansatz eine leichte Einbuchtung. Die Augen sind mittelgroß und rund, die Ohren passend in der Größe und mit gerundeten Spitzen. Die Beine der German Rex sind mittellang und verhältnismäßig fein und sie steht auf ovalen Pfötchen. 

Frau Anneliese Hackmann ist es zu verdanken, dass die German Rex in den 80er Jahren überlebt hat. Durch ihr Engagement und durch ihre Werbung in allen Medien (Zeitschriften, Radio, TV und Video) wurde diese pfiffige Rasse nicht vergessen. Doch auch Frau Hackmann stand plötzlich fast alleine da und suchte händeringend nach Menschen, die sich der verantwortungsvollen Aufgabe bewusst waren, den Erhalt dieser Rasse als Hauptziel zu wählen. Gut, dass sich dann auch Thomas Hamann – Cattery “vom Hause Hamann” - um den Erhalt dieser Rasse bemühte und es heute immer noch tut. Über die Jahre hat Thomas Hamann (vom Hause Hamann) im Osten Deutschlands den German Rex die Treue gehalten, er ist wohl der einzige, der fast "von Anfang an" dabei war und geblieben ist.

Doch die noch vorhandenen German Rexe wurden langsam alt und die Zucht wurde immer schwieriger, zumal kaum ein Zuchtinteressent den beschwerlichen Weg über Hauskatzen gehen wollte.

 

Das Ende vom Anfang begann 1983

Damals sah eine Schweizer Züchterin zum ersten Mal eine German Rex. Ganz bescheiden saß sie im Käfig neben einer weiteren Rarität, einer Scottish Fold. Das sollte Folgen haben.... 

Ab Mitte der 90-er Jahre hat sich diese Züchterin der German Rexe angenommen und hat wohl maßgebend dazu beigetragen hat, dass es diese Rasse überhaupt noch gibt. In der Cattery "the frizzled frolic" von Uschi Schwarzenbach in der Schweiz, wurde ein Erhaltungszuchtprogramm gestartet, welches für die heutigen vorhandenen German Rex Katzen die Grundlage gebildet hat. Es wurde mit Hauskatzen eine breitere Zuchtbasis geschaffen. Zu hoffen ist, dass es auch in Zukunft Züchter gibt, die Spaß an der verantwortungsvollen Herausforderung haben und dieser koboldhaften Katze endlich den Durchbruch und die Sicherung in den Reihen der etablierten Rassenkatzen ermöglichen. 

Leider stagnierte die Zucht dieser Rasse, vielleicht auch, weil die für die Zucht notwendigen, aber glatthaarigen Hybriden aus der Kreuzung von German Rex mit Hauskatzen schwer zu vermitteln sind.

Obwohl sich ein paar mutige Züchter an diese Züchterarbeit wagten und auch gute Ergebnisse erzielt haben, ist die German Rex immer noch sehr selten. Die nur etwa 40 registrierten Zuchttiere (2003) dieser Rasse erklären, dass die German Rex an Ausstellungen selten zu sehen ist. Heute ist es vereinzelt möglich, German Rex mit German Rex zu verpaaren, wenn die Tiere nicht zu nahe miteinander verwandt sind. Eine ausschließliche Verpaarung von German Rex mit German Rex ist jedoch noch immer nicht anzuraten, da nach wie vor die vorhandenen German Rex Katzen viel zu selten oder aber zu nahe verwandt sind. 

Nach wie vor wird immer noch mit Hauskatzen eine breitere Zuchtbasis geschaffen. Dadurch kommt es bei den Zuchtergebnissen immer wieder zu ungelockten Hybriden oder zu gelockten, aber langhaarigen Rexen. 

Aber es haben sich doch Züchter gefunden, die diese Rasse erhalten wollen, die meisten in Deutschland, aber auch in Schweden, Finnland und den Niederlanden wird die German Rex wieder gezüchtet. 

Es gehört nach wie vor sehr viel Engagement dazu, diese Rasse zu züchten, denn es muss immer wieder auf kurzhaarige Katzen ausgekreuzt werden und für die normalhaarigen Mischlingskinder (die Hybriden) muss ein Zuhause gefunden werden. So ist hier noch echte Aufbauarbeit zu leisten, eine reizvolle züchterische Aufgabe, aber nichts für Züchter, denen am "schnellen Geld" mit einer exotischen Rasse gelegen ist.

Neue Zuchtinteressenten sind bei allen heute vorhandenen Züchtern gern gesehen und werden so weit wie möglich mit Rat und der zur Verfügungstellung von geeigneten Deckkatern und dem bevorzugten Verkauf der Kitten unterstützt! Anders als vielleicht zum Teil bei anderen Rassen herrscht bei uns kein Konkurrenzdenken. Der Erhalt und die Vollendung der Rasse steht hier im Vordergrund.

 

Verwandte Rassen 

Die German Rex ist mit der Cornish Rex eng verwandt. Beide besitzen das gleiche Locken-Gen. Sie unterscheiden sich nur im Typ. Die Devon Rex dagegen trägt trotz der geographischen Nähe zu der Cornish Rex ein anderes Gen.

 

Das äußere Erscheinungsbild

 

Die German Rex ist von mittlerer Größe und Länge. Der Körper soll kräftig und muskulös, aber nicht massiv oder plump sein. Der Körper Die Brust ist im Profil gerundet und kräftig. 

Die Beine sind verhältnismäßig fein und von mittlerer Länge. Der Kopf ist gerundet, mit guter Breite zwischen den mittelgroßen Ohren, einem kräftigen Kinn und gut entwickelten Wangen. Die halblange Nase weist eine leichte Einbuchtung am Ansatz auf. Die mittelgroßen, runden Augen stehen in gutem Abstand zur Nasenlinie, eher weiter außen als nach innen. Der Schwanz weist eine mittlere Länge auf. Vom Ansatz aus leicht zulaufend zu einer rundlichen Spitze. 

Vereinfacht ausgedrückt soll die Katze einer durchschnittlichen europäischen Hauskatze entsprechen, bis auf das wichtigste Merkmal: Das Fell

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